Besondere Hülsenfrucht
Die Edamame stammt aus Asien und ist eine Hülsenfrucht, welche wie eine Bohne oder Erbse in einer Schote heranreift. Aus dem Japanischen übersetzt bedeutet Edamame so viel wie „Bohne am Zweig“. Letztlich handelt es sich um eine unreif geerntete, grüne Sojabohne. Interessanterweise wird diese Sojabohne mittlerweile auch erfolgreich in Süddeutschland, vor allem in der Pfalz, angebaut, was hinsichtlich der Nachhaltigkeit eine tolle Sache ist.
Nährstoffwunder trifft Geschmack
Hülsenfrüchte sind durchweg gesunde Lebensmittel. So kann auch die Edamame mit einer enormen Menge an Proteinen, Ballaststoffen und Mineralstoffen aufwarten. Beim frischen Lebensmittel punktet die Edamame im Vergleich z.B. zu Erbsen, Bohnen und Linsen vor allem mit ihrem hohen Eiweißgehalt, was diese Sojabohne sehr interessant für Vegetarier und Veganer machen dürfte. Zudem enthält sie einen hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren.
Zubereitet werden kann die Bohne als Salat, als Beilage, geröstet, als Mus oder Püree. Der Einsatzmöglichkeit in der Küche sind kaum Grenzen gesetzt. Sie besitzt ein ausgewogenes süß-nussiges Aroma.
Letztlich macht die Mischung aus vielen wertvollen Inhaltstoffen, der hohe Eiweißgehalt und die Vielseitigkeit der Einsatzmöglichkeiten die Edamame zu einem Superfood.
Achtung – in der Hitze liegt die Kraft
Wer Hülsenfrüchte generell nicht verträgt oder unter einer Nahrungsmittelallergie leidet, welche durch den Genuss von Soja-Allergenen ausgelöst wird, sollte dieses Superfood jedoch vermeiden. Zudem sollte man die Edamame, wie andere Hülsenfrüchte auch, nie roh verzehren. Die Sojabohne muss vor dem Verzehr unbedingt erhitzt werden. Dies geschieht regulär in der Schote, welche danach entfernt und nicht mitverzehrt wird.
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